Trinkwasser-Sicherung nach dem Tagebau-Ende Anfrage für die Sitzung des Braunkohlenausschusses am 15. März 2024:

Sehr geehrter Herr Götz,

wir bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Braunkohlenausschusses am 15.03.2024 aufzunehmen:

„Wie kann der zukünftige Trinkwasserbedarf langfristig bis zum endgültigen Erreichen der ursprünglichen Fließrichtungen sichergestellt werden?“

Hintergrund:

Wie wir aus den Medien entnehmen konnten, wird es nach dem Ende des Tagebaus Garzweiler eine Neuregelung für einige Tausend Haushalte im Bereich Grevenbroich geben müssen, um die künftige Versorgung mit Trinkwasser weiterhin gewährleisten zu können.

Die Zeit der Ersatzwasserlieferungen durch RWE ist zeitlich begrenzt und die Aufbereitung des Wassers immer aufwendiger und teurer.

Betrachtet man die Prognose des Wasserbedarfs sowie den Anstieg der Sulfatkonzentration an einigen Wassergewinnungsstandorten in unserer Region, stellt sich die Frage:

Wie kann der zukünftige Trinkwasserbedarf langfristig bis zum endgültigen Erreichen der ursprünglichen Fließrichtungen sichergestellt werden?

Zusätzlich bitten wir um eine Aufstellung der derzeitigen Sulfat-, Nitrat- und Schwermetallbelastung der Trinkwasserbrunnen und deren Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren.

Für die Beantwortung unserer Frage bedanken wir uns im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Lambertz

Fraktionsvorsitzender der Grünen im Braunkohlenausschuss Köln

Gudrun Zentis

Mitglied des Braunkohlenausschusses

f.d.R: Annika Schmidt (Fraktionsgeschäftsführerin)